Akt im Kieswerk

Das Gewitter ist doch nicht gekommen. Wir stehen um 4 Uhr nachmittags am Eingang des Kieswerks und besprechen, was wir in den nächsten 3-4 Stunden machen werden. Vanessa und Karo sind unsere Models, beide haben Freundinnen als Begleitung mitgebracht.

Wir machen uns mit Minimalausrüstung auf den Werk ins Werk: Kamera, lichtstarkes Zoom und Reflektor – mehr werde ich heute nicht brauchen. Karos Begleitung Lisa wird assistieren – sie hat bereits Erfahrung mit dem kleinen California-Sunbounce-Reflektor, vom letzten Shooting an der Alz. Die beiden gehen mit mir, Vanessa und Laura mit Gerald.

Zum warm werden starten wir mit ein paar einfachen Posen inmitten der Förderanlagen, zwischen Sand und Metall.
Der feine Staub haftet an Karos Körper, fällt durch ihre Bewegungen aber immer schnell wieder ab. Es ist warm, die Sonne steht tief, und ihr Licht blendet mein Model immer wieder und zwingt sie, die Augen zusammen zu kneifen.

Wir wandern durch das Werk, machen Aufnahmen zwischen den Sand- und Kieshügeln – an den schroffen Wänden des Bruchs – in der Grube, in der Regenwasser Tümpel gebildet hat. Von den anderen sehen und hören wir kaum etwas – das Gelände ist groß. Nur einmal bekommen wir mit, dass sich auch Laura für die Kamera ausgezogen hat.

Als es dämmert, machen wir uns auf den Rückweg und setzen noch zwei Ideen um – Karo zwischen den Streben eines Trichters und im Spiel mit einer Kette, die an einem Motor hängt.

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